Der Pressespiegel enthält Artikel aus mehreren Zeitabschnitten:


Pressebeiträge 2017



Initiative „Refill Berlin“

Kaltes Wasser für lau

taz - Claudius Prößer

Wenn der Durst kommt, weist ab sofort ein hellblauer Aufkleber den Weg in Cafés und Läden, die jedem erlauben, seine Wasserflasche aufzufüllen.
Damit haben die Wasserexpertinnen nicht gerechnet: dass eine Trinkflasche kaum unter den flach gewinkelten Strahl des Trinkbrunnens an der Neuköllner Weserstraße passt. Der guten Laune von Lena Ganssmann, Milena Glimbovski und Astrid Hackenesch-Rump tut diese technische Unvollkommenheit keinen Abbruch – sie sind am Donnerstag gekommen, um hier, vor dem Bioladen Biosphäre, den Startschuss für das Projekt „Refill Berlin“ zu geben. Sowohl der eingeschränkt nutzbare Brunnen als auch der Laden bekommen einen hellblauen Sticker mit einem stilisierten Wassertropfen verpasst.
Geht es nach Refill Berlin, ziert der Aufkleber bald viele Cafés, Restaurants und Geschäfte. Er signalisiert: Ob Anwohner oder Touristin, jeder, der durstig ist, darf hier seine Flasche mit Leitungswasser auffüllen. Ganz einfach, weil dieses Wasser so gut wie überall zur Verfügung steht und in kleinen Mengen kaum etwas kostet. Außerdem, so Lena Ganssmann, die sich beim Verein „at tip: tap“ engagiert und Refill Berlin initiiert hat, ist „Leitungswasser das am strengsten kontrollierte Lebensmittel – viel strenger als teure Wasser aus der Flasche“.

Nach Starkregen:

Teilweise Entwarnung für Badegewässer

Berliner Morgenpost - dpa

Im Fall der durch Starkregen befürchteten Verunreinigung von Seen und Flüssen hat das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales teilweise Entwarnung gegeben. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, wiesen 20 von 21 Wasserproben, die zu Wochenbeginn an verschiedenen Badestellen entnommen worden waren, keine messbaren Belastungen durch Krankheitserreger auf.

„Refill Berlin“

Läden und Cafés bieten bald kostenlos Wasser aus der Leitung an –

Berliner Zeitung - Stefan Strauß

Das Prinzip ist so simpel wie praktisch: Wer tagsüber in der Stadt unterwegs ist und eine leere Flasche dabei hat, kann sie künftig an der nächsten Wasserleitung auffüllen – kostenlos. „Refill Berlin“ heißt das Umweltprojekt, das in der kommenden Woche in der Hauptstadt startet und in etlichen anderen Städten bereits funktioniert. Die Auffüllstationen für Frischwasser sollen von außen an hellblauen Aufklebern mit dem Logo der Initiative, einem Wassertropfen, erkennbar sein. Station kann im Prinzip jeder werden, der einen Wasseranschluss hat: Läden, Cafés, Büros, selbst Privatleute.

»Wir müssen Regenwasser als gesellschaftliches Problem begreifen«

Starkregen verschmutzt die Seen

neues deutschland - Tim Zülch

»Das war ein Jahrhundertereignis«, sagt Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe. »Hier im Haus hat noch niemand so etwas erlebt.« Allerdings, davon ist auszugehen, werden in Folge des Klimawandels Starkregenereignisse zunehmen.
Problematisch ist in einem solchen Fall die Mischwasser-Kanalisation, in der Regenwasser und anderes Abwasser zusammenfließen, um in den sechs Klärwerken der Stadt gereinigt zu werden. Ab einer bestimmten Menge kann das System nicht mehr Wasser aufnehmen, die Klärwerke kommen nicht nach, und das Wasser fließt ungereinigt in die Gewässer.

Hohe Nitratwerte im Grundwasser

Wirtschafts- und Umweltverbände erhöhen Druck auf Bauern

Der Tagesspiegel - Dagmar Dehmer

Mit einer Petition machen Wirtschafts- und Umweltverbände Druck auf die Bauern, weil die viel zu hohen Nitratwerte im Grundwasser für die Wasserversorgung teuer werden können.
Eine ungewöhnliche Koalition aus Umwelt- und Branchenverbänden und einer Gewerkschaft verlangen eine „Agrarwende“. Mit einer Petition wollen sie erreichen, dass die Regierung nach der Wahl „die zu hohen Nitratwerte im Grundwasser endlich wirksam bekämpft“, sagt Jörg Simon. Der Chef der Berliner Wasserbetriebe ist Vizepräsident des Branchenverbands BDEW. Es ist das erste Mal, dass der BDEW mit Greenpeace, Verdi und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) auftritt, um eine Verschärfung des Düngerechts zu fordern.

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