Trinkwasserbelastung in Berliner Stadtteilen

Studie Bremer Wissenschaftler

Michael Bau, Jacobs University Professor of Geoscience, und PhD-Student Serkan Kulaksiz haben Ergebnisse ihrer Untersuchungen zur Belastung des Berliner Trinkwassers mit dem in der medizinischen Diagnostik verwendeten Kontrastmittel Gadolinium in einer Übersichtskarte zusammengefasst. Aufgeteilt nach Stadtteil zeigt die Karte die Verbreitung des Medikaments, das wie viele andere während der Trinkwasseraufbereitung nicht beseitigt wird. Gadolinium kann daher als Indikator für die Höhe der Medikamentenbelastung des Trinkwassers verwendet werden.

Ökologisches Bauen im Bereich Wasser

DGB Technologieberatungsstelle über Sanierungsbedarf und Beschäftigungspotenziale für die Investitionsbereiche Abwasserentsorgung und Trinkwasserversorgung

Aus der Einleitung: „Bei Betriebsräten und Unternehmungen hat sich gerade in den letzten Jahren die Sorge um die Kontinuität von Bauaufträgen zur Verbesserung der Berliner Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung breit gemacht. Die Gesamtinvestitionen der BWB sind von über 700 Millionen im Jahr 1995 auf 280 Millionen im Jahr 2006 zurückgegangen.“

Entwicklung der Berliner Wasserpreise seit der Teilprivatisierung

Grafik Preisentwicklung

Die Teilprivatisierung der Wasserbetriebe als verdeckte Kreditaufnahme
des Landes Berlin zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger

Beitrag von Rainer Heinrich und Karl-Wolfgang Rebel

Die Autoren beschäftigen sich mit dem 1999 realisierten Privatisierungsmodell, das nur formal dem Land Berlin die Mehrheit an den BWB sichert, in der Praxis aber den privaten Anteilseignern die ganze Macht zuschanzt.

Rückabwicklung der Teilprivatisierung aufgrund der Ungültigkeit der Verträge

Beitrag von Rainer Heinrich

Der Autor zeigt Gründe auf, warum die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe rückgängig gemacht werden muss. Der Vortrag wurde am 18.04.2011 auf einer Tagung in der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) gehalten.

Die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe – ein Lehrstück in Neoliberalismus

Beitrag von Gerlinde Schermer

Die Autorin hat auf engstem Raum zahlreiche Fakten zusammen getragen, die die negative Wirkung der Teilprivatisierung anschaulich machen.
Auf der Website Wasser in Bürgerhand finden Sie weitere spannende Informationen.

Gedanken zur Rekommunalisierung

Die Berliner Wasserbetriebe rekommunalisieren - aber wie?

Eine Studie von David Hachfeld

Der vorliegende Text diskutiert theoretisch Wege und konkret umsetzbare Schritte zur Durchsetzung einer Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB).

Von Kommerzialisierung und Teilprivatisierung zu einem öffentlich-demokratischen Wasserunternehmen

Eine Studie von Alexis Passadakis

Aus dem Vorwort: Auch das Argument, dass Privatisierungen einen Beitrag zur Haushaltssanierung leisten können, erweist sich als neoliberales Märchen. Denn um den privaten Konzernen RWE und Veolia die garantierte Rendite bezahlen zu können, muss das Land Berlin über Jahrzehnte hinweg auf hohe Einnahmen verzichten. Es ist daher höchste Zeit, darüber nachzudenken, wie die Teilprivatisierung der Wasserbetriebe rückgängig gemacht und die Wasserversorgung der Berliner Bevölkerung einer demokratischen Kontrolle unterworfen werden kann. Wortlaut ...

Berliner Wasserbetriebe: Von der Teilprivatisierung zur Rekommunalisierung - Optionen / Handlungsspielräume

Diskussionspapier von Thomas Rudek

Auszug: Die wichtigste Folge der Finanzkrise bestand in der Absenkung des europäischen Leitzinses auf ein historisch einmaliges Tief von 1 %, um den Banken die Möglichkeit zu eröffnen, mit billigem Kapital aus der eigens verschuldeten Liquiditätskrise herauszukommen. Es wäre nur recht und billig, auch den Kommunen zu den gleichen Konditionen Zugang zur Liquidität zu eröffnen, um die Finanzierung von Rekommunalisierungsvorhaben zu ermöglichen. Ein entsprechender Rekommunalisierungsfond könnte bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder bei den regionalen Investititonsbanken eingerichtet werden. Download - Download aktualisierte Fassung - Download Papier 11.11.2010

Forderungen zur Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe

Rainer Heinrich

Auszug: Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht ein zweites mal zur Kasse gebeten werden, nachdem als Folge der Teilprivatisierung und ihrer Enteignung und der damit verbundenen Gewinngarantie zugunsten der privaten Investoren, die Wasserpreise exorbitant angestiegen sind. Wortlaut

Solidarwirtschaft als Gegenökonomie

Wissenswertes von Wolfgang Fabricius

Kosten und Nutzen der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe

IHK Berlin

„Die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe ist keine Option für sinkende Wasserpreise, weil sie statt Preissenkungen hohe finanzpolitische Risiken mit sich führt.“ Das lässt sich die IHK in einem Kurzgutachten von Professor Schwalbach (HU Berlin) bestätigen. Der Berliner Wassertisch hält das für pseudo-wissenschaftliche Meinungsmache.

Gesetzeslage in Berlin

Vergleich

Vergleich der Wassertarife betreffenden Paragraphen im vorherigen Teilprivatisierungsgesetz und im jetzt gültigen Betriebegesetz, erstellt von Gerlinde Schermer. Download

Betriebegesetz

Gültige Fassung des Berliner Betriebegesetzes vom 15.12.2007

Selbstdarstellung der Berliner Wasserbetriebe

Seit dem 17.11.2006 präsentieren sich RWE und Veolia gemeinsam auf ihrer neuen Internetseite „Wasserpartner Berlin“ als tolle Partner für Berlin.

bwb-symbol Auf scharfe Kritik des Landesrechnungshofs stieß 2010 die aufwändige Werbekampagne der Berliner Wasserbetriebe.

Ebenfalls 2010 verbreiteten die BWB eine Broschüre, in der es heißt: „Der Kundenservice, und in diesem Zusammenhang insbesondere die Transparenz der Berliner Wasserbetriebe, zum Beispiel bei der Preiskalkulation, ist hervorhebenswert. Für die deutsche Wasserwirtschaft werden hier Maßstäbe gesetzt.“ Angesichts der geheim gehaltenen Verträge zur Teilprivatisierung klingt dieser Satz aus „10 Jahre Wasserpartner Berlin“ wie eine Drohung.